Ich bin ein Farbenechojunkie.

Ich bin ein Farbenechojunkie.

Ich oute mich. Ich bin ein Farbenechojunkie. Alles was ich arrangiere, fotografiere, konzeptioniere, steht und fällt mit dem Farbenecho. Sobald das Auge ein Farbenecho wahrnimmt, ist es beruhigt und sucht nicht mehr nach mehr. Es ist reinste Harmonie. Unser System ist danach ausgerichtet. Wenn ich ein Konzept für ein modernes Haus, das nur aus Sichtbeton und Glas besteht, erstelle, gibt es diese eine Farbe. Natürlich die Lieblingsfarbe des Bewohners, die sich da und dort wiederholt. Ganz unspektakulär. Aber doch!

Dem Rosmarin kann sich keiner entziehen

Dem Rosmarin kann sich keiner entziehen

Heute haben wir ihn geräuchert. Dazu muss er nicht mal getrocknet sein. Das lässt er auch in frischem Zustand zu.
Ihn schert sowieso nichts. Er ist so selbstbewußt, wie wir es gerne einmal wären.
Er hat Sonne, Feuer, Süden, Kraft. Und das gibt er uns großzügig. Er hat es gar nicht nötig, irgendetwas zurück zuhalten oder zu konservieren. Er ist da. Jetzt. Immer.
Wer mit Rosmarin räuchert, dem sei gewiss, dass aller Trübsinn über Bord geschmissen wird.

Bäume könnte man danach ausreissen oder auch nur sich selber sein, so ganz und gar.

Der Rosmarin reinigt in Sekundenschnelle. Und dann gibt er Kraft. Neue Lebensenergie. Lebensfreude und Sicherheit. Man fühlt sich, wie der Fels in der Brandung.
Das Spezielle beim Rosmarin ist, dass er nichts hinterfragt.
Er ist. Diese Kraft! Ohne Zweifel.

Die Pelle.

Die Pelle.

Die Wände, die uns umgeben sind unsere Haut. Die Pelle. Hier gilt auch der Spruch: Geh mir nicht auf die Pelle. Deshalb gestalten wir unsere Wände so weich und leicht und kreativ wie möglich. Ich habe dazu viele Ideen. Unter anderem diese: selbstklebender Filz, den es in tausend Farben gibt, kreiere ich ganz unterschiedlich. In diesem Falle habe ich meine Lieblingsmüslischale verwendet um Kreise darauf zu zeichnen. Den halben Kreis habe ich mit dem Teppichmesser eingeschnitten. Daraus entsteht das, was ihr hier seht. Mein Traum war immer, diese Idee in einem Hotel im Foyer anzubringen. Sie hat sich verselbständigt, nachdem eine Hoteliersbesitzerin in unserer Villa das Werk sah und fragte, ob sie diese Idee klauen darf und zum Background ihrer Rezeption machen kann.